| Die Tour beginnt unmittelbar mit einer Steigung. Etwa 450 Höhenmeter sind zu bewältigen, dann steht man auf dem 1248 m hohen
Mont Soleil. Von hier aus kann man immer den Wegweisern der Route 7 folgen. Die Abfahrt durch die schöne, typisch jurastische
Landschaft endet auf einer Höhe von gut 1000 m an einer mässig befahrenen Hauptstrasse. Dort weist einen der Wegweiser nach rechts. Auf dieser Strasse fährt man die nächsten ca. 13 km durch die Dörfer Les Breuleux, Saignelégier und Le Bémont. Die Strecke ist leicht zu fahren, schön aber nicht überwältigend. In Le Bémont verlässt man dann die Hauptsrasse und zweigt nach links ab (Velowegweiser) auf einen verkehrsfreien, durch schöne Landschaft führenden Weg bis nach Les Enfers. Dort geht es kurz nach links und schon bald wieder nach rechts. Man muss aufpassen, dass man dort die Route 7 nicht verliert, da man auch von Les Enfers aus nach St-Ursanne fahren kann.
Man kommt etwa 2 km vor St-Brais wieder auf die Hauptstrasse, wo man eine beeindruckend grosse Mulde durchfährt. In St-Brais
muss man aufpassen, dass man die nach links abzweigende Veloroute nicht verpasst. Hat man sie gefunden, folgt nach einem kurzen
Aufstieg (70 Höhenmeter) die gut 6 km lange zum Teil recht steile Abfahrt nach St-Ursanne. Die Strecke ist gut beschildert, so
dass man sich nicht verfahren kann. Wer die Strecke im Herbst befährt, tut gut daran auch bei sonnig-warmem Wetter eine Jacke dabei zu haben, da die Abfahrt oft durch schattige Wälder führt, kühlt man relativ schnell aus und beginnt zu frieren. In St-Ursanne (438 m.ü.M) angekommen, lohnt es sich, das mittelalterliche Städtchen ein wenig anzuschauen. Sehenswürdigkeiten sind nebst der Altstadt vorallem die Stiftskirche, das Kloster und die steinerne Bogenbrücke über den Doubs aus dem Jahre 1729.
Von St-Ursanne geht es ein kurzes Stück dem Doubs entlang, dann zweigt man rechts ab und folgt der sanft ansteigenden Strasse nach
Seleute auf 640 m.ü.M. |
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Langsam kommt Hunger auf und siehe da, gleich ausserhalb des Dorfes steht ein perfekter Picknickplatz mit Tisch und Feuerstelle. Nach der wohlverdienten Rast hat man nach weiteren 150 Höhenmetern den höchsten Punkt den "Plainmont de Monnat" mit 790 m erreicht und kann nun verdauend die kurze Abfahrt nach Courtemautruy geniessen. Dort zweigt man rechts ab nach Cornol. Verpasst man die Abzweigung wie ich, kommt man nach Courgenay und muss von dort der Hauptstrasse entlang nach Cornol fahren, ein kleiner Umweg. Von nun an geht es leider ein Stück der Hauptstrasse entlang bis nach Lucelle, das hart an der französichen Grenze liegt. Man hat dabei eine weite Ebene hinter sich gelassen und ist mittlerweile wieder auf 700 m Höhe angelangt.
Nun folgt eine etwa 14 km lange, genial schöne und angenehme Strecke dem Fluss Lucelle entlang. Obwohl man auf einer Hauptstrasse
fährt, begegnet man äusserst selten einem Auto. Abwechselnd fährt man auf französischer und schweizer Seite das Tal hinunter bis
nach Kleinlützel
(420 m.ü.M).
Hier macht die Route 7 eine Spitzkehre, genau in die Gegenrichtung steigt man durch einen schönen Wald noch einmal hoch zur
Challhöchi auf 805 m. Trotz der Steigung, diese Abzweigung sollte man nicht verpassen, man vergibt sich einiges an Naturschönheit
verglichen mit dem was einem im Laufental wartet. Natürlich, auch das Laufental ist schön, aber sehr verkehrsreich und nicht
ganz ungefährlich.
Auf der Challhöchi angekommen hat man von einer Waldlichtung aus einen herrlichen Rundblick. Nun geht es weiter einer
Naturstrasse entlang, welche schon bald in die nach Basel führende Hauptstrasse mündet. Nun sind es noch etwa 18 mässig
verkehrsreiche Kilometer nach Basel. Fährt man immer den Schildern der Route 7 nach, wird man auch im vorstädtischen Gebiet
von Basel bis kurz vor den Bahnhof, immer durch verkehrsarme Nebenstrassen geleitet.. |